Hybride Versorgung: AOK PLUS und eCovery bringen zwei Therapie-Welten zusammen

Nun ist es offiziell: Gemeinsam mit der AOK PLUS starten wir ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen der Hüfte, des Rückens und der Knie. Dabei verbinden wir das Beste aus allen Bereichen: Die Physiotherapie in der Praxis vor Ort und die digitalen Services und Trainingsangebote, die in der eCovery Therapie-App gebündelt werden. Mit dem sorgsam vorbereiteten Pilot legen eCovery und die AOK PLUS den Grundstein für eine Versorgungsform, die in Zukunft zum Gold-Standard werden könnte.

Start geglückt: Die AOK PLUS und eCovery testen die hybride Versorgung. Vlnr: Stephanie Urban (AOK PLUS), Marcus Rehwald (eCovery), Jana Kaiser-Dellner, Anke Gerschler (beide AOK PLUS), Benedict Rehbein (eCovery). Foto: eCovery/F. Pappert

 

„Wir wollen Patienten dabei helfen, nachhaltige Erfolge zu erzielen“ erläutert eCovery Gründer Marcus Rehwald: „Deshalb war und ist es uns wichtig, dass die Leistungserbringer dabei Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig einbinden. Mit der AOK PLUS haben wir den dafür passenden Ablaufprozess entworfen.“ Teilnehmende Physiotherapeuten bieten ihren Patienten die smarte eCovery Therapie-App als zusätzliche Unterstützung für den Heimtrainingsbereich an: Die auf die Diagnose zugeschnittenen Video-Anleitungen und Übungen führen Patienten zuhause anschaulich durch das Training und dokumentieren auch Fortschritte sowie auftretende Schmerzen. Bis zum nächsten Vor-Ort-Termin haben die Patienten dadurch zuhause konsequent ihre Genesung weiter vorangetrieben.

„Patienten dabei helfen, nachhaltige Erfolge zu erzielen“ – eCovery Gründer Marcus Rehwald zum Projekt. Foto: eCovery/F. Pappert

 

Skalierfähiges Pilotprojekt dient als Basis für Zukunftsmodelle

Das gemeinsame Projekt von eCovery und AOK PLUS ist auch wegweisend für die Branche: Fast jeder dritte Deutsche vertraut auf die starke Gemeinschaft der AOK, wenn es um Gesundheit, Krankenversicherung und Pflegeversicherung geht. In Sachsen und Thüringen ist die AOK PLUS mit einem Marktanteil von über 60 Prozent aller gesetzlich Versicherten die größte gesetzliche Krankenkasse – und hat damit Vorbildcharakter für andere Kostenträger. Deshalb haben sich die Projektpartner die Zeit genommen, um gemeinsam ein belastbares Modell für die Zukunft zu entwerfen, das auch größer gedacht werden kann.

Gemeinsame Arbeitsgruppe für die hybride Versorgung

„Von der längerfristigen Integration des App-basierten Trainings in den Alltag der Menschen versprechen wir uns einen nachhaltigen Therapieerfolg für die Patienten“ erklärt Rainer Striebel, Vorstand der AOK PLUS. In einer eigens geschaffenen Arbeitsgruppe haben eCovery Mitarbeitende und das AOK PLUS Team eine Grundlage entwickelt, die auch für einen späteren Roll-Out auf alle Versicherten geeignet ist. Herzstück ist dabei die smarte Therapie-App als Medizinprodukt, das sich dem Trainingsfortschritt und dem Schmerzempfinden der Nutzer individuell anpasst, kombiniert mit den Leistungen vor Ort.

Eine gute Vorbereitung vermeidet spätere Fragen: In gemeinsamen Workshops entstand nach und nach der optimale Versorgungsprozess. Foto: eCovery/F. Pappert

Vorhandene Standards und Zertifizierungen erleichtern die Integration

Für die internen Prüfprozesse der Krankenkassen sind auch (oder gerade) für StartUps viele Anforderungen zu beachten. Dabei profitierte die eCovery GmbH von ihrem internen Qualitätsmanagement und den regulatorischen Vorarbeiten: Nicht nur die intelligente App als Therapieprodukt (MDD Kl. I) war dabei hilfreich: Die eCovery GmbH verfügt auch bereits über eine ISO 13485 Zertifizierung für ein geprüftes Qualitätsmanagement und wird den zusätzlichen Nachweis der Datensicherheit künftig auch über eine ISO 27001 Zertifizierung belegen. Auch in Bezug auf höchste Sicherheitsstandards setzen die AOK PLUS und eCovery damit Maßstäbe und schaffen optimale Ausgangsbedingungen für künftige Weiterentwicklungen in der Branche.

Die eCovery App ist ein Medizinprodukt, der Anbieter eCovery GmbH bereits für sein Qualitätsmanagement zertifiziert: Dokumente wie die ISO 13485 und die modulare IT Infrastruktur erleichtern die Prüfung durch Kostenträger enorm.