Die AOK unterstützt eCovery und das SpinLab

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„Was der Patient zuhause macht, ist eine Blackbox“ titelt AOK-PLUS-Mitarbeiterin Katja Zeidler (@zeidka_) auf dem öffentlichen Blog der größten Krankenkasse Sachsens. Und beschreibt anschließend, wie wir mit eCovery dieses Problem lösen möchten – zum Beispiel mit smarter digitaler Reha und mit sanften Anreizen, zuhause ebenso gut und ebenso viel zu trainieren wie in der Physiopraxis seines Vertrauens. Natürlich geht es bei uns auch um die spielerische Annäherung an Genesung und um Motivation beim Training. Unsere Plattform hat aber weitaus mehr zu bieten als nur Spiele und Informationen. Wir wollen Arzt, Patient und Behandler (wieder) näher zusammenbringen und dafür sorgen, dass ein Patient in Zukunft alle Vorteile der digitalen Rehabilitation voll für sich beanspruchen kann, ohne dabei auf Zusatzversorger oder Mittler angewiesen zu sein.

Danke für den tollen Beitrag Katja, wir bleiben am Ball (nicht nur beim Tischkickern)!

 

eCovery auf dem Blog der AOK Plus
eCovery auf dem Blog der AOK Plus

 

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Wieso wir immer noch mit Kopien von Kopien arbeiten

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Der Besuch beim Arzt oder der Aufenthalt im Krankenhaus bringt Erinnerungen an die Schulzeit zurück. Sobald es um die Informationsvermittlung geht – zum Beispiel die Information zur Erkrankung oder zur Nachbehandlung – erhalten wir wieder Schwarzweiß-Kopien von anderen Kopien, mit Leuchtfarbe markierte Stellen für die relevanten Informationen oder auch kostenfreie Broschüren von Pharma- und Orthopädie-Anbietern mit handgemachten Kreuzchen für die Bereiche, die auch auf die eigene Erkrankung am ehesten zutreffen.

Im Praxisalltag sind oft nur alte Vorlagen oder kopierte Allgemeinplätze zu finden. Wieso eigentlich?

Muss das denn sein? Wir leben im 21. Jahrhundert und in einer Informationsgesellschaft. Trotzdem ist es sowohl im oben genannten Fall als auch per Selbststudium (siehe dazu der WDR und Bertelsmann zu „Dr. Google“ ) immer noch schwer und riskant, verlässliche Informationen zur eigenen Erkrankung oder Behandlung zu erhalten. Wir verzeichnen weiterhin ein großes Informationsdefizit, was das Wissen um die eigene Gesundheit oder eine spezifische Krankheit angeht. Vielen Behandlern fehlt die Zeit, die individuelle Information für den Patienten zu gewährleisten und ihm im Dschungel der vielen Informationen beizustehen. Die Folge: Wenig(er) mündige Patienten, Verunsicherung, Abwarten statt richtig zu Handeln, Stagnation statt gezielter (Eigen)therapie.

„Gute Internetseiten und absoluter Schund stehen in der Trefferliste von Google unter Umständen unmittelbar nebeneinander.“

Dr. Klaus Koch, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Wir können das ändern und müssen das ändern. Mithilfe intelligenter Abläufe und Wenn-Dann-Schemata lassen sich die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt und an den richtigen Patienten ausspielen. Ohne Schwarzweiß-Kopie und ohne Textmarker. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, das Informationsdefizit in der Therapie abzubauen. Deshalb starten wir jetzt mit eCovery.

Stay tuned!

Wie viel Zeit bleibt wirklich für den Patient?

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Der Alltag eines Arztes ist vielschichtig. Neben den ständigen Routinen in Praxis und Krankenhaus und der eigenen Weiterbildung verbringt er/sie immer noch viel Zeit damit, Daten von A nach B zu übertragen, Formulare auszufüllen und administrative Tätigkeiten auszuüben. Für die Arbeit am und mit dem Patienten bleibt da oft viel weniger Zeit als man sich wünschen würde.

Sven Jungmann hat sich dem Thema angenommen und den Wahnsinn in Worte gepackt:

Laut einer aktuellen Untersuchung müssten Ärzte wöchentlich bis zu 160 Stunden mit Lesen verbringen, um allein im eigenen Fachgebiet immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Angenommen, sie würden auf Schlafen und Duschen verzichten, blieben so noch 6 Stunden für die Behandlung ihrer Patienten und 2 Stunden für bürokratische Aufgaben wie das Ausfüllen von Fragebögen.

In seinem Blogbeitrag zum Thema Gesundheitswesen und Digitalisierung beschäftigt sich Jungmann unter anderem mit der Frage, wie viel persönliches Wissen ein Arzt braucht und wo/wie er es sich aneignen kann. Was leistet in Zukunft künstliche Intelligenz? Was ließe sich mit digitalen Prozessen verbessern? Und wo bewegt sich das deutsche Gesundheitssystem (gewollt oder ungewollt) hin?

Die Antworten darauf sind vielschichtig. Fakt ist: Die Digitalisierung wird Einzug in den Praxisalltag halten, und zwar zuerst dort, wo möglichst viele Parteien profitieren: Bei der Reduzierung von Bürokratie (unter Einhaltung aller Datenschutzregeln), beim direkten Zusatznutzen für Ärzte, Therapeuten und/oder Patienten und auch beim vielleicht wichtigsten Digitalpotenzial: Zeitersparnis (bei gleichbleibender Qualität).

Wir sind überzeugt davon dass wir mit eCovery ein Teil dieser Bewegung sein können und bleiben gespannt, welche Lösungen zuerst den Weg in die Praxis finden.