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Wie viel Zeit bleibt wirklich für den Patient?

Der Alltag eines Arztes ist vielschichtig. Neben den ständigen Routinen in Praxis und Krankenhaus und der eigenen Weiterbildung verbringt er/sie immer noch viel Zeit damit, Daten von A nach B zu übertragen, Formulare auszufüllen und administrative Tätigkeiten auszuüben. Für die Arbeit am und mit dem Patienten bleibt da oft viel weniger Zeit als man sich wünschen würde.

Sven Jungmann hat sich dem Thema angenommen und den Wahnsinn in Worte gepackt:

Laut einer aktuellen Untersuchung müssten Ärzte wöchentlich bis zu 160 Stunden mit Lesen verbringen, um allein im eigenen Fachgebiet immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Angenommen, sie würden auf Schlafen und Duschen verzichten, blieben so noch 6 Stunden für die Behandlung ihrer Patienten und 2 Stunden für bürokratische Aufgaben wie das Ausfüllen von Fragebögen.

In seinem Blogbeitrag zum Thema Gesundheitswesen und Digitalisierung beschäftigt sich Jungmann unter anderem mit der Frage, wie viel persönliches Wissen ein Arzt braucht und wo/wie er es sich aneignen kann. Was leistet in Zukunft künstliche Intelligenz? Was ließe sich mit digitalen Prozessen verbessern? Und wo bewegt sich das deutsche Gesundheitssystem (gewollt oder ungewollt) hin?

Die Antworten darauf sind vielschichtig. Fakt ist: Die Digitalisierung wird Einzug in den Praxisalltag halten, und zwar zuerst dort, wo möglichst viele Parteien profitieren: Bei der Reduzierung von Bürokratie (unter Einhaltung aller Datenschutzregeln), beim direkten Zusatznutzen für Ärzte, Therapeuten und/oder Patienten und auch beim vielleicht wichtigsten Digitalpotenzial: Zeitersparnis (bei gleichbleibender Qualität).

Wir sind überzeugt davon dass wir mit eCovery ein Teil dieser Bewegung sein können und bleiben gespannt, welche Lösungen zuerst den Weg in die Praxis finden.

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