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Wieso wir immer noch mit Kopien von Kopien arbeiten

Der Besuch beim Arzt oder der Aufenthalt im Krankenhaus bringt Erinnerungen an die Schulzeit zurück. Sobald es um die Informationsvermittlung geht – zum Beispiel die Information zur Erkrankung oder zur Nachbehandlung – erhalten wir wieder Schwarzweiß-Kopien von anderen Kopien, mit Leuchtfarbe markierte Stellen für die relevanten Informationen oder auch kostenfreie Broschüren von Pharma- und Orthopädie-Anbietern mit handgemachten Kreuzchen für die Bereiche, die auch auf die eigene Erkrankung am ehesten zutreffen.

Im Praxisalltag sind oft nur alte Vorlagen oder kopierte Allgemeinplätze zu finden. Wieso eigentlich?

Muss das denn sein? Wir leben im 21. Jahrhundert und in einer Informationsgesellschaft. Trotzdem ist es sowohl im oben genannten Fall als auch per Selbststudium (siehe dazu der WDR und Bertelsmann zu „Dr. Google“ ) immer noch schwer und riskant, verlässliche Informationen zur eigenen Erkrankung oder Behandlung zu erhalten. Wir verzeichnen weiterhin ein großes Informationsdefizit, was das Wissen um die eigene Gesundheit oder eine spezifische Krankheit angeht. Vielen Behandlern fehlt die Zeit, die individuelle Information für den Patienten zu gewährleisten und ihm im Dschungel der vielen Informationen beizustehen. Die Folge: Wenig(er) mündige Patienten, Verunsicherung, Abwarten statt richtig zu Handeln, Stagnation statt gezielter (Eigen)therapie.

„Gute Internetseiten und absoluter Schund stehen in der Trefferliste von Google unter Umständen unmittelbar nebeneinander.“

Dr. Klaus Koch, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Wir können das ändern und müssen das ändern. Mithilfe intelligenter Abläufe und Wenn-Dann-Schemata lassen sich die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt und an den richtigen Patienten ausspielen. Ohne Schwarzweiß-Kopie und ohne Textmarker. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, das Informationsdefizit in der Therapie abzubauen. Deshalb starten wir jetzt mit eCovery.

Stay tuned!

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