Wie ein Orthopäde die Nachsorge
neu gedacht hat

Der medizinische Alltag in der Orthopädie ist geprägt von Diagnostik, Therapieentscheidungen und der Frage, wie Patienten auch nach dem Arztkontakt bestmöglich versorgt werden können. Gerade die Phase nach der Diagnose stellt dabei eine besondere Herausforderung dar: Reha-Pläne, Übungsprogramme und Nachsorgeempfehlungen erfordern Zeit, Struktur und vor allem Kontinuität – Bedingungen, die im Versorgungsalltag nicht immer gegeben sind.

Termine sind knapp, Wartezimmer voll und zwischen den Arztbesuchen sind viele Patienten weitgehend auf sich allein gestellt. Übungen werden vergessen, nicht korrekt durchgeführt oder vorzeitig abgebrochen. Für Dr. Alexander Georgi war das kein theoretisches Szenario, sondern eine wiederkehrende Beobachtung aus der täglichen Versorgung. Dr. Georgi ist Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie in Leipzig.

Ein Problem, das viele Orthopäden kennen

Aus ärztlicher Sicht ist klar: Der langfristige Therapieerfolg entscheidet sich nicht allein im Sprechzimmer, sondern vor allem im Alltag der Patienten. Gleichzeitig ist eine engmaschige persönliche Betreuung im bestehenden Versorgungssystem nicht realisierbar. Mehr Termine bedeuten mehr Belastung – für Praxen ebenso wie für Patienten.

Die zentrale Frage war daher nicht, ob sich die Therapie im Alltag der Patienten verbessern lässt, sondern wie. Gesucht war eine Lösung, die alltagstauglich ist, medizinisch fundiert funktioniert und ohne zusätzliche organisatorische Hürden auskommt. Kein neues Gerät, kein kompliziertes Zubehör, kein zusätzlicher Aufwand für Praxen.

Die Idee: Therapie im Alltag der Patienten fortsetzen

Aus diesen Überlegungen heraus entstand 2017 die Grundidee von eCovery.

Eine digitale Therapie, die Patienten strukturiert durch ihre Übungen begleitet – jederzeit, zuhause und auf einem Gerät, das ohnehin vorhanden ist: dem Smartphone.

Die medizinische Logik stammt direkt aus der orthopädischen Versorgung. Übungen, wie sie täglich verordnet werden. Klare Progressionen. Verständliche Anleitungen. Rückmeldungen zur Durchführung. Ziel war nicht Digitalisierung um ihrer selbst willen, sondern eine sinnvolle Verlängerung der Therapie in den Alltag der Patienten.

Für Dr. Georgi stand dabei von Anfang an fest: Eine digitale Anwendung muss sich an der Realität der Versorgung orientieren – nicht umgekehrt.

Von der Idee zur Anwendung in der Versorgung

Aus einem ersten Konzept entwickelte sich Schritt für Schritt eine Therapie-App, zunächst für Kniebeschwerden, später für weitere orthopädische Indikationen im Bereich Rücken und Hüfte. Medizinische Qualität, regulatorische Anforderungen und wissenschaftliche Evidenz spielten dabei von Beginn an eine zentrale Rolle.

eCovery wurde als Medizinprodukt entwickelt, klinisch geprüft und kontinuierlich weiterentwickelt, mit dem Anspruch, den Anforderungen einer ärztlichen Verordnung gerecht zu werden.

eCovery heute: praxisnah, evidenzbasiert, etabliert

Im Fokus steht heute der untere Rücken. Basierend auf einer prospektiven, randomisierten klinischen Studie wurde eCovery Ende 2024 vorläufig als DiGA für den unteren Rücken in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Basierend auf einer prospektiven, randomisierten klinischen Studie. Damit ist aus einer praktischen Idee eine digitale Gesundheitsanwendung entstanden, die im Versorgungssystem angekommen ist.

Heute nutzen über 30.000 Patienten die Therapie-App.
Mehr als 1.200 Praxen verordnen eCovery im Versorgungsalltag.
Weitere klinische Studien zu neuen Therapien werden durchgeführt.

Genau das macht eCovery für viele Orthopäden relevant:
Eine digitale Therapie, die versteht, wie Versorgung funktioniert. Die den Anspruch hat, Ärzte zu entlasten, ohne die medizinische Verantwortung aus der Hand zu geben.

eCovery – Aus der Praxis. Für die Praxis.

Ihnen fehlt die Vorstellung, wie eine digitale Therapie aufgebaut ist? Nutzen Sie gerne unsere Demo um Einblicke in die untere Rückentherapie von eCovery zu gewinnen

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Weitere Informationen

Interesse geweckt?

Sie möchten Ihren Patienten eine langfristige Versorgung mit eCovery bieten? Fordern Sie jetzt unverbindlich Infomaterial an oder kontaktieren Sie unseren direkten Ansprechpartner.

Ihre persönliche Ansprechpartnerin: Sabrina Braun

LP Springer

Im Infopaket enthalten: ✓ Testzugänge für Sie und Ihr Team ✓ Verordnungshilfe mit PZN und ICD-10-Codes ✓ Patientenflyer fürs Wartezimmer

Häufig gestellte Fragen

eCovery ist die einzige App mit spezifischem Fokus auf die Lendenwirbelsäule (LWS), unterstützt durch wissenschaftliche Studien. Sie bietet eine leitliniengerechte multimodale Therapie, die individuell an körperliche Einschränkungen angepasst wird.

Die Übungen sind abwechslungsreich, fördern die Eigenverantwortung der Patienten und setzen auf minimale Geräteinteraktion für maximale Konzentration. Zusätzlich liefert ein digitaler Therapiebericht eine praktische Verlaufskontrolle.

eCovery ist geeignet,

  • bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Rückenschmerzen
  • für Personen, die wissen, dass sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen müssen
  • für Personen, die sofort starten möchten
  • für Personen, die trainieren möchten, wann und wo sie wollen
  • für Personen ohne Vorwissen

Bitte beachten Sie die Ausschlusskriterien.

  • M42.16: Osteochondrose der Wirbelsäule beim Erwachsenen: Lumbalbereich
  • M42.17: Osteochondrose der Wirbelsäule beim Erwachsenen: Lumbosakralbereich
  • M42.96: Osteochondrose der Wirbelsäule, nicht näher bezeichnet: Lumbalbereich
  • M42.97: Osteochondrose der Wirbelsäule, nicht näher bezeichnet: Lumbosakralbereich
  • M54.06: Pannikulitis in der Nacken- und Rückenregion: Lumbalbereich
  • M54.07: Pannikulitis in der Nacken- und Rückenregion: Lumbosakralbereich
  • M54.16: Radikulopathie: Lumbalbereich
  • M54.17: Radikulopathie: Lumbosakralbereich
  • M54.3: Ischialgie
  • M54.4: Lumboischialgie
  • M54.5: Kreuzschmerz
  • M54.86: Sonstige Rückenschmerzen: Lumbalbereich
  • M54.87: Sonstige Rückenschmerzen: Lumbosakralbereich
  • M54.96: Rückenschmerzen, nicht näher bezeichnet: Lumbalbereich
  • M54.97: Rückenschmerzen, nicht näher bezeichnet: Lumbosakralbereich
  • M99.03: Segmentale und somatische Funktionsstörungen: Lumbalbereich [lumbosakral]
  • M99.83: Sonstige biomechanische Funktionsstörungen: Lumbalbereich [lumbosakral]
  • M99.93: Biomechanische Funktionsstörung, nicht näher bezeichnet: Lumbalbereich [lumbosakral]
  • Nutzer*innen unter 18 Jahre.

  • Nutzer*innen, deren betreffender Teil/Abschnitt des Bewegungsapparates nicht zuhause physiotherapeutisch beübt werden kann.

  • Nutzer*innen, die nicht gehfähig (trotz Unterarmgehstütze, Gehbank oder Rollator) sind.

  • Nutzer*innen, die nicht in der Lage sind, sich selbstständig auf den Boden zu begeben und auch allein wieder aufstehen können.

  • Nutzer*innen, die nicht geschäftsfähig oder in ihrer Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sind.

  • Nutzer*innen, die nicht sicher mit einem der unterstützten Endgeräte umgehen können.

  • Nutzer*innen, die kognitiv nicht in der Lage sind, die App anzuwenden, zum Beispiel aufgrund einer bestehenden Vormundschaft von Amts wegen oder einer medizinisch nachgewiesenen Intelligenzminderung laut Kriterien der WHO (ICD-10 F70-79) sowie einer vergleichbaren geistigen Einschränkung.

  • Die App darf nicht von Nutzer*innen verwendet werden, wenn diese unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss stehen.

  • Die Nutzer*innen müssen eine in der Therapie-App unterstützten Sprachen sicher beherrschen, d.h. dass sie diese verstehen, lesen und schreiben können müssen.

Spezielle Ausschlusskriterien: 

  • Blutungsneigung

Die eCovery Therapie-App darf bei verstärkter, unklarer Blutungsneigung nicht verwendet werden. Sollten erblich bedingte Gerinnungsstörungen vorliegen, muss vor der Benutzung ein*e Arzt*Ärztin entscheiden, ob die Verwendung der Therapie-App unbedenklich ist.

  • Schwangerschaft

Die eCovery Therapie-App darf bei Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft nicht verwendet werden.

  • Fortgeschrittene Herzerkrankungen

Die eCovery Therapie-App darf nicht verwendet werden, wenn fortgeschrittene Herzerkrankungen vorliegen, es sei denn, ein*e Arzt*Ärztin hält die Durchführung der eCovery Therapie-App für unbedenklich.

  • Schwindelgefühl, gehäufte Sturzereignisse

Sollten starke Schwindelgefühle, Geh- und Standunsicherheiten vorliegen, so darf die eCovery Therapie-App nicht verwendet werden.

  • Sehdefizite und Sehstörungen

Die eCovery Therapie-App darf nicht verwendet werden, wenn aufgrund einer Sehstörung die Hinweise in der App nicht erkannt werden.

  • Operationen

Die eCovery Therapie-App darf nicht verwendet werden, wenn in den letzten 6 Wochen eine Operation am Knie- oder Hüftgelenk bzw. Rücken durchgeführt wurde. Liegt eine Operation weniger lang zurück, so muss ein*e Arzt*Ärztin die Anwendung der eCovery Therapie-App für unbedenklich halten.

  • Verletzungen

Die eCovery Therapie-App darf nicht verwendet werden, wenn Schmerzen auf ein Trauma oder eine andere körperliche Verletzung zurückzuführen sind und nicht medizinisch untersucht wurden. Wurde die Verletzung ärztlich untersucht, so kann ein*e Arzt*Ärztin die Anwendung der eCovery Therapie-App für unbedenklich halten.

  • Osteoporose

Die eCovery Therapie-App darf nicht verwendet werden, wenn eine Osteoporose bekannt ist. Wenn ein*e Arzt*Ärztin körperliche Übungen mit der eCovery Therapie-App für unbedenklich hält, ist die Benutzung der eCovery Therapie-App möglich.

  • Nicht abgeklärte Krebserkrankungen

Sollten ungeklärte Krebserkrankungen vorliegen, so darf die eCovery Therapie-App nicht verwendet werden.

  • Akute und chronische Infektionen

Akute, aber auch chronische Infektionen mit Unwohlsein, Fieber und Abgeschlagenheit sind ein Ausschlussgrund.

  • Wirbelsäulenerkrankungen

Sollten Wirbelsäulenerkrankungen vorliegen, die Taubheitsgefühle und Kraftschwäche in den Beinen hervorrufen, so darf die eCovery Therapie-App nicht verwendet werden.

Nutzer*innen sind ausgeschlossen, sobald mindestens eine der Kriterien erfüllt ist.

Die Wirksamkeit der eCovery App wurde durch eine randomisierte, unverblindete, kontrollierte klinische Studie evaluiert. In dieser Studie wurde die Effektivität und Sicherheit der App bei Patienten mit subakuten bis chronischen unspezifischen Schmerzen des unteren Rückens untersucht.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

DiGA laufen extrabudgetär und belasten nicht Ihr Arznei- oder Heilmittelbudget.

Extrabudgetär:
Ein Medizinprodukt, das extrabudgetär verordnet wird, bedeutet, dass die Kosten hierfür nicht Ihr Budget belasten. Diese Kosten werden von der Krankenkasse übernommen und haben keinen Einfluss auf Ihr Verordnungsbudget.

Budgetneutral:
Ein Medizinprodukt, das budgetneutral verordnet wird, bedeutet, dass die Kosten für dieses Produkt zwar von Ihnen verschrieben werden können, jedoch keinen negativen Einfluss auf Ihr Budget haben. Ihr Verordnungsbudget bleibt durch diese Verordnung unverändert.