Ein Problem, das viele Orthopäden kennen
Aus ärztlicher Sicht ist klar: Der langfristige Therapieerfolg entscheidet sich nicht allein im Sprechzimmer, sondern vor allem im Alltag der Patienten. Gleichzeitig ist eine engmaschige persönliche Betreuung im bestehenden Versorgungssystem nicht realisierbar. Mehr Termine bedeuten mehr Belastung – für Praxen ebenso wie für Patienten.
Die zentrale Frage war daher nicht, ob sich die Therapie im Alltag der Patienten verbessern lässt, sondern wie. Gesucht war eine Lösung, die alltagstauglich ist, medizinisch fundiert funktioniert und ohne zusätzliche organisatorische Hürden auskommt. Kein neues Gerät, kein kompliziertes Zubehör, kein zusätzlicher Aufwand für Praxen.
Die Idee: Therapie im Alltag der Patienten fortsetzen
Aus diesen Überlegungen heraus entstand 2017 die Grundidee von eCovery.
Eine digitale Therapie, die Patienten strukturiert durch ihre Übungen begleitet – jederzeit, zuhause und auf einem Gerät, das ohnehin vorhanden ist: dem Smartphone.
Die medizinische Logik stammt direkt aus der orthopädischen Versorgung. Übungen, wie sie täglich verordnet werden. Klare Progressionen. Verständliche Anleitungen. Rückmeldungen zur Durchführung. Ziel war nicht Digitalisierung um ihrer selbst willen, sondern eine sinnvolle Verlängerung der Therapie in den Alltag der Patienten.
Für Dr. Georgi stand dabei von Anfang an fest: Eine digitale Anwendung muss sich an der Realität der Versorgung orientieren – nicht umgekehrt.
Von der Idee zur Anwendung in der Versorgung
Aus einem ersten Konzept entwickelte sich Schritt für Schritt eine Therapie-App, zunächst für Kniebeschwerden, später für weitere orthopädische Indikationen im Bereich Rücken und Hüfte. Medizinische Qualität, regulatorische Anforderungen und wissenschaftliche Evidenz spielten dabei von Beginn an eine zentrale Rolle.
eCovery wurde als Medizinprodukt entwickelt, klinisch geprüft und kontinuierlich weiterentwickelt, mit dem Anspruch, den Anforderungen einer ärztlichen Verordnung gerecht zu werden.
eCovery heute: praxisnah, evidenzbasiert, etabliert
Im Fokus steht heute der untere Rücken. Basierend auf einer prospektiven, randomisierten klinischen Studie wurde eCovery Ende 2024 vorläufig als DiGA für den unteren Rücken in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Basierend auf einer prospektiven, randomisierten klinischen Studie. Damit ist aus einer praktischen Idee eine digitale Gesundheitsanwendung entstanden, die im Versorgungssystem angekommen ist.
Heute nutzen über 30.000 Patienten die Therapie-App.
Mehr als 1.200 Praxen verordnen eCovery im Versorgungsalltag.
Weitere klinische Studien zu neuen Therapien werden durchgeführt.
Genau das macht eCovery für viele Orthopäden relevant:
Eine digitale Therapie, die versteht, wie Versorgung funktioniert. Die den Anspruch hat, Ärzte zu entlasten, ohne die medizinische Verantwortung aus der Hand zu geben.
